Gymnasium Waldkraiburg

 

Ist mein Körper sexy genug? – Selbstinszenierung und -optimierung bei Jugendlichen / Wie soziale Medien bei Jugendlichen Druck auslösen

 

Anfang Oktober konnte an den drei Landkreisgymnasien bereits zum dritten Mal das Suchtpräventionsprojekt der gemeinnützigen Einrichtung zur Prävention und Suchthilfe, „Neon“ in der 7.Jahrgangsstufe durchgeführt werden. Begleitend zu den Workshops der Schüler, fand am Gymnasium Waldkraiburg auch ein Informationsvortrag für Eltern, Lehrkräfte und Interessierte statt. Sozialpädagogin Lena Breitenfellner von neon Rosenheim, referierte zum Thema „Schlank, sexy, muskulös: Selbstinszenierung und -optimierung bei Jugendlichen“.

Heute wie damals wollen sich Jugendliche in der Pubertät von den Eltern abgrenzen, suchen Selbstbestätigung bei Gleichaltrigen und tasten sich an ihre Grenzen heran. Jedoch sei es für Jungen und Mädchen heute schwieriger geworden, diese Entwicklungsaufgaben zu bewältigen, erläuterte Breitenfellner. Die Lebenswelt, in der sie aufwachsen, ist geprägt von einer Optimierungsgesellschaft, die suggeriert, dass man im Leben besonders erfolgreich ist, wenn man körperlich und geistig absolut fit ist, beständig an sich arbeitet und dabei völlig gelassen ist. Der dadurch entstehende Druck werde durch die Flut an Bildern von superschlanken Models und durchtrainierten Körpern zusätzlich erhöht.

Von diesem übertriebenen Körperkult sollte man sich auf keinen Fall anstecken lassen, warnte die Sozialpädagogin, denn das könne Selbstzweifel auslösen und das Risiko von Essstörungen fördern, da sich Jugendliche im Wettbewerb um das schönste Selfie, die größere Aufmerksamkeit und die meisten Likes gegenseitig übertreffen wollen.

Hier ist vor allem ein kritischer Umgang mit den Medien gefragt, rät Breitenfellner den Eltern. Wichtig sei es, den Jugendlichen aufzuzeigen, dass das, was in den sozialen Medien präsentiert wird, oftmals unrealistisch ist. Beinahe jeder, der den nötigen Aufwand betreibt, kann bei Instagram gut aussehen, da es unzählige Apps gibt, die den Fotos den professionellen Schliff verleihen.

Auch Castingshows wie Germany`s next Topmodel, die 92 Prozent der 16-jährigen Mädchen regelmäßig im Fernsehen anschauen, fördern einen überkritischen Blick auf den eigenen Körper. Das Schönheitsideal, das dort gezeigt wird, wollen Mädchen ebenfalls erreichen, ohne zu wissen, dass die Kandidatinnen absolute Ausnahmeerscheinungen in Bezug auf den Körper sind. Mit einem Mindestmaß von 1,72 m und maximal Kleidergröße 34 werden die Teilnehmerinnen als Normallfall und „Mädchen von nebenan“ präsentiert, obwohl nur eine von 40 000 Frauen diese Maße hat.

 

https://www.gymnasiumwaldkraiburg.de/schulleben/selbstinszenierung-schlank-sexy-muskuloes/

 

Die drei Gymnasien danken den Sponsoren für die großzügige Unterstützung.

Gymnasium Waldkraiburg

Das P-Seminar Physik „Astronomie zum Anfassen“ des Gymnasiums Waldkraiburg unter der Leitung von Frau Karin Sedlmayr beschäftigte sich sowohl mit dem Bau einer Sonnenuhr als auch mit der Konstruktion eines Modells unseres Planetensystems.

Ziel des Seminars war es, den Schülern anschaulich die Faszination an unserem Sonnensystem näher zu bringen.

Bei dieser Konstruktion einer „Lebenden Sonnenuhr“ die im Vergleich zu anderen Sonnenuhren keinen festen Schattenstab hat, stellt sich der Betrachter in die Sonnenuhr und zeigt mit seinem Schatten die Uhrzeit an. Damit der je nach Jahreszeit unterschiedliche Sonnenstand der Sonne berücksichtigt werden kann, hat diese Sonnenuhr in der Mitte eine nach Nord-Süd ausgerichtete Datumslinie mit Datumsangaben, die Analemma. Darauf stellt sich der Betrachter, wobei die Fußspitzen am entsprechenden Monat anliegen. Zur Verlängerung des Schattens kann auch der Arm verwendet werden. 


Geweiht wurde sie beim Sommerfest  des Gymnasiums Waldkraiburg am 25.07.2016 und steht jetzt allen Schülern dauerhaft zur Verfügung.

 http://www.gymnasiumwaldkraiburg.de/presse/451-ovb-online-erasmus-projekt-mit-vorbildcharakter

 

 

Entfernen der Pflastersteine

Konstruieren und pflastern der Ellipse

Aufstellen eines einfachen Theodolits zur Winkelmessung

Sonnenuhr vermessen

exaktes Vermessen der Sonnenuhr

fertig!

Testperson

P-Seminar Physik am Gymnasium Waldkraiburg

acatech

Schülerwettbewerb TECHNIKENTDECKER

Unter der Schirmherrschaft des Bayerischen Staatsministers für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, Dr. Ludwig Spaenle, richtet acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften mit Unterstützung der Zeidler-Forschungs-Stiftung im Schuljahr 2015/16 erstmals den Schülerwettbewerb TECHNIKENTDECKER aus. Ausgezeichnet werden junge Menschen, die sich kreativ mit Technik beschäftigen.

Schülerinnen und Schüler sollen in einem kurzen Video ein technisches Gerät, eine technische Einrichtung, einen technikhistorischen Ort oder moderne Technik in der Umgebung vorstellen. Die Teilnehmer sind gefordert, die Funktion des Objektes oder Ortes und die dahinter stehende Technik anschaulich zu erklären. Ziel ist es, dass die Schülerinnen und Schüler mit Neugier ihre Umgebung erforschen, täglich genutzte Technologien mit anderem Blick betrachten und Neues entdecken. Die Gewinner erhalten Geldpreise und werden zu einem Entdeckertag nach München eingeladen. Der Wettbewerb hat zum Ziel, den gesellschaftlichen Dialog über Technik in Deutschland zu unterstützen und Forschergeist und Innovationskraft zu fördern.

Plakat

Gruppenfoto - Stadtführung durch München (Quelle: acatech)

über den Dächern Münchens (Quelle: acatech)

BMW-Museum (Quelle: acatech)

BMW-Museum (Quelle: acatech)

BMW-Museum (Quelle: acatech)

BMW-Museum (Quelle: acatech)

BMW-Museum (Quelle: acatech)

BMW-Museum (Quelle: acatech)

1. Preis: Frieden-Mittelschule Schweinfurt, 6. Klasse (Quelle: acatech)

Gewinner-Team mit Laudatorin Alice Steinhausen, Zeidler-Forschungs-Stiftung (links) und Prof. Dr. habil. Michael Klein, Geschäftsleitung acatech (rechts) (Quelle: acatech)

2. Preis: Karl-Meichelbeck-Realschule, Mint-AG, 9. Klasse (Quelle: acatech)

3. Preis: St.-Gotthard-Gymnasium, 9. Klasse (Quelle: acatech)

Gruppenfoto - Preisverleihung (Quelle: acatech)

Haus Sudetenland Schullandheimwerk e.V.

"MINTensiv" für Realschüler in Bayern

Die Zeidler-Forschungs-Stiftung unterstützt das Haus Sudetenland in Waldkraiburg als internationales Bildungs- und Begegnungszentrum bei der Installation eines regionalen MINTensiv-Projektes für Realschüler in Bayern. Das Projekt wurde vom Bayerischen Schullandheimwerk e.V. in Zusammenarbeit mit Fachlehrkräften aus den unterschiedlichen MINT-Fächern initiiert.

MINT – Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik – ist eine etablierte Bezeichnung für mittlerweile über 15.000 Initiativen, die sich – auch praxisorientiert - dem Ziel widmen, mehr junge Menschen für naturwissenschaftliche und technische Berufe und Studiengänge zu begeistern und damit dem Fachkräftemangel in Deutschland entgegenzuwirken.

Schwerpunkt des geförderten Projektes ist es, Begeisterung und Interesse der Realschüler für die Fachgebiete Chemie und Technik zu wecken und zu intensivieren. In konzeptorientierten Projektwochen werden am Schullandheimstandort Waldkraiburg an einem außerschulischen Lernort MINT-Unterrichtsfächer nachhaltig vermittelt. Die Schüler unterliegen hier nicht dem permanenten Fachwechsel im Schulstunden-Rhythmus, sondern können in einem längeren Unterrichtszyklus projektorientiert arbeiten.  Dabei werden die Schüler unter Zuziehung von Berufsexperten zu selbständigem Forschen und Experimentieren angeleitet. Im Schuljahr 2013/2014 fanden bereits drei erfolgreiche Projektwochen statt.

Serlo.org

die freie Lernseite

Die Zeidler-Forschungs-Stiftung unterstützt die freie Lernseite Serlo.org.

Die junge Mathematik-Lernseite hilft Schülern, Mathematik selbst zu verstehen. Das pädagogische Konzept verknüpft Aufgaben, ausführliche Lösungen und Erklärungsartikel zu einem autodidaktischen Kreislauf.

Die Erstellung der Lernseite ist der erste Schritt zu dem Ziel, eine kostenlose, professionelle und fächerübergreifende Internetseite bereitzustellen, mit der SchülerInnen weltweit eigenständig online lernen können. Serlo.org macht Schüler unabhängig von kommerzieller Nachhilfe und möchte dabei mit einer ansprechenden Aufbereitung der Lerninhalte für Bildung begeistern. Um Mathematik anschaulich und spielerisch zu vermitteln, werden die Erklärungen mit Graphiken, interaktiven Applets und Videos ergänzt.

 

Gerhard Zeidler Stiftungslehrstuhl an der TU München

Herr Professor Dr. Steffen Marburg ist seit Juli 2015 Ordinarius des Lehrstuhls für Akustik mobiler Systeme der Technischen Universität München. Forschungsthema ist die Entstehung und Verbreitung von Schall. Die Ergebnisse dienen der Entwicklung effizienter Schalldämmungsmaßnahmen.

Die Gerhard-Zeidler-Stiftungsprofessur für Akustik mobiler Systeme wird von der Zeidler-Forschungs-Stiftung über einen Zeitraum von fünf Jahren finanziert.

Vertreter der Zeidler-Forschungs-Stiftung und der TUM nach der Unterzeichnung des Stiftungsvertrages

Sylvia Philipp, Vorstand der Zeidler-Forschungs-Stiftung, und Prof. Wolfgang A. Herrmann (Uli Benz/TUM)

KuBiWa Bildungszentrum e.V.

"Mama lernt Deutsch"

Mit dem Projekt "Mama lernt Deutsch" unterstützt die Zeidler-Forschungs-Stiftung die Arbeit von KuBiWa Bildungszentrum e.V. (Kultur und Bildung in Waldkraiburg). Dieses Projekt soll ein weiterer Baustein zur Unterstützung der Integration und des Zusammenlebens von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund in Waldkraiburg und Umgebung sein.

Gute sprachliche Kenntnisse sind Voraussetzung zur Teilhabe an der Gesellschaft ebenso wie für den Zugang zum Arbeitsmarkt. Viele Frauen mit Migrationshintergrund bleiben in Deutschland Hausfrauen aufgrund von mangelnden Deutschkenntnissen. Sprache ist Grundlage und Schlüssel für den gegenseitigen Austausch und das Leben in Deutschland. Integration setzt (sprachliche) Bildung voraus.

In dem Kurs "Mama lernt Deutsch" sollen nicht nur Vokabeln gelernt, sondern auch die Bereitschaft und die Motivation zur Spracherlernung und somit die Akzeptanz der deutschen Sprache bei den Müttern mit Migrationshintergrund geschaffen werden. Den Müttern soll durch die deutsche Sprache ein besserer Zugang zur Gesellschaft ermöglicht werden. Aber auch die Unterstützung ihrer Kinder in der Schule und ein besserer Kontakt zur Schule ist Ziel dieser Maßnahme.

KUBIWA BILDUNGSZENTRUM E.V.